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EPISODE 31
"Weiterbilden in der Freizeit"
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13:22 |
ERZÄHLER: |
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Claudia und Bärbel haben Feierabend. In ihrer Freizeit nehmen sie an einem Malkurs der Volkshochschule Potsdam teil. Der Kurs findet im Freien statt. Zur gleichen Zeit finden in den Räumen der Volkshochschule auch verschiedene andere Kurse statt. Hier lernen Erwachsene in ihrer Freizeit, wie man mit dem Computer arbeitet. |
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FRAU VOGTLÄNDER: |
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...Sie können sich noch anmelden... |
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ERZÄHLER: |
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Frau Dr. Vogtländer ist die stellvertretende Leiterin der Volkshochschule Potsdam. |
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FRAU VOGTLÄNDER: |
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...Alles klar, bitte. Tschüss. |
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14:22 |
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Die Gestaltung unseres Programms hat sich seit DDR-Zeiten doch wesentlich verändert. Wenn es früher hauptsächlich Kurse Maschinenschreiben oder Fremdsprachen gab, so bieten wir heute ein grosses Spektrum an Kursen an.... auch künstlerische Kurse, Malen, Töpfern, Gitarrenspiel. |
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Die Volkshochschule kann ihre Kurse recht preisgünstig anbieten. Der Teilnehmer selbst bezahlt nur etwa ein Drittel der Kosten und damit sind die meisten Kurse für jeden Bürger doch erschwinglich. |
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15:25 |
ERZÄHLER: |
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Unter den Teilnehmern sind meistens mehr Frauen als Männer. Das gilt vor allem für kreative Kurse wie den Malkurs von Claudia und Bärbel. |
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KURSTEILNEHMERIN: |
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Malen ist wie Meditation für mich. |
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KURSTEILNEHMERIN: |
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Das Schöne an so einem Kurs ist eigentlich, dass man von anderen sich Anregungen holen kann. |
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KURSTEILNEHMERIN: |
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Ich selber habe Spass und Freude am Malen. |
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KURSTEILNEHMERIN: |
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Ein Computer steht in jedem Büro. Und für mich speziell ist es eine Möglichkeit in der Volkshochschule mich weiterzubilden und ich denke, dass es ganz gut ist, eine Prüfung hier abzulegen und dann Nachweis zu haben, dass man mit so einem Gerät umgehen kann. |
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16:30 |
ERZÄHLER: |
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Sehr beliebt sind die Sprachkurse der Volkshochschule. Man kann hier viele Fremdsprachen lernen, zum Beispiel Spanisch. |
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KURSTEILNEHMERIN: |
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Ich habe den Kurs hier in der Volkshochschule belegt, weil ich denke, dass Spanisch eine der wichtigsten Sprachen in der Welt ist. Und ausserdem ist Spanien mein Urlaubsland, und ich möchte dort mit den Menschen reden können, wenn ich dort hinfahre. |
EPISODE 32
"Urlaub gestern und heute"
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17:06 |
ERZÄHLER: |
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Eine richtige Urlaubsreise konnten sich vor hundert Jahren nur wenige Menschen leisten. Doch Spass und Erholung fand man auch an Badeseen in der Nähe. Wer etwas mehr Geld und Zeit hatte, fuhr an die Nordsee oder an die Ostsee. Auch Bayern im Süden Deutschlands war ein beliebtes Reiseziel. Doch die meisten Deutschen konnten damals nicht verreisen. |
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Erst ab 1920 bekamen die Arbeiter eine Woche Urlaub im Jahr. Aber für eine Urlaubsreise hatten die meisten kein Geld. Reisen war Luxus. Nur wer wirklich reich war, konnte zum Beispiel eine Schiffsreise machen. |
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18:22 |
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Zu Beginn der 30er Jahre hatten die Menschen andere Sorgen: Viele waren arbeitslos. Im Nationalsozialismus wurde der Urlaub vom Staat organisiert und überwacht. Für Jungen und Mädchen gab es Ferienlager. Für Erwachsene organisierte man Schiffsreisen. |
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Nach dem Zweiten Weltkrieg war Deutschland geteilt. Die DDR-Bürger durften nur noch in Länder des Ostblocks reisen, nach Ungarn, Rumänien oder nach Bugarien ans Schwarze Meer. Im eigenen Land baute der Staat Ferienheime für die DDR-Bürger, zum Beispiel an der Ostsee. |
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19:57 |
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In den 50er und 60er Jahren wurde Reisen zum Hobby der Westdeutschen. Man fuhr vor allem nach Österreich, Italien und Spanien. So entstand in den 70er Jahren eine Tourismusindustrie. |
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Ihre 30 Tage Urlaub im Jahr nutzen die Deutschen, um in die ganze Welt zu reisen. Doch auch der Urlaub in Deutschland ist heute noch genauso beliebt wie früher. |
"Abenteuerulaub"
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21:12 |
ERZÄHLER: |
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Immer mehr deutsche Urlauber suchen im Urlaub das Abenteuer. Nur Erholung, das ist zu wenig. Birgit ist Architektin. Im Urlaub will sie etwas besonderes erleben. |
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BIRGIT: |
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Ja, ich wollte gern ein paar Tage Aktivurlaub machen. Habt ihr irgendwelche Extremsportarten im Angebot? |
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ANGESTELLTE: |
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Ja, haben wir. Ich zeig Ihnen im Prospekt mal, was wir haben. Canyoning, River-Rafting, Kanutouren, Klettertouren und Mountainbike. |
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BIRGIT: |
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Und Canyoning, was macht man da, was heisst das? |
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22:25 |
ANGESTELLTE: |
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Canyoning heisst übersetzt Schluchtwandern, das ist eine ganz spannende Geschichte. Sie gehen dabei sozusagen in Schluchten, die ansonsten nicht begehbar sind. Haben einen Bergführer von uns dabei. Und Canyoning ist eigentlich eine Mischung zwischen Klettern, Schwimmen, Springen und Wandern. |
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BIRGIT: |
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Mmh, klingt gut. |
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ANGESTELLTE: |
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Ist es auch. |
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BIRGIT: |
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Ich bin ganz schön gespannt, wie es wird. Es ist quasi wie ein Abenteuer. Was ganz besonderes, was nicht jeder erlebt, ja? Und das ist aber genau das, was ich mir erwarte von meinem Urlaub. Abwechslung, Gefahr, Nervenkitzel. |
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23:43 |
ERZÄHLER: |
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Die Vorbereitungen für die Tour werden getroffen. Die Ausrüstung ist für die Sicherheit das Wichtigste. |
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24:55 |
BIRGIT: |
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Es ist irre, es ist wie eine andere Welt. Es ist zwar kalt, nass, im ersten Moment ist es sehr kalt, aber es geht dann. Wenn man länger im Wasser ist, ist es super, macht Spass. |
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Ja, ich bin jetzt schon sehr müde. Aber es was insgesamt war es eine tolle Erfahrung. Also ich habe da was erlebt, was nicht jeder erlebt, es war super. Die Natur, die Gefahr, ja, die Anstrengung auch. Und ich hab mich dabei entspannt und erholt. |
25:42 END
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