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FOKUS DEUTSCH
Review 6

 

EPISODE 16

15:06

FRAU SCHÄFER:

Wenn du noch zum Baumarkt willst, musst du aber bald losfahren.

HERR SCHÄFER:

Hey, ich war noch nicht fertig.

EVA:

Ja, Pech gehabt.

HERR SCHÄFER:

Komm! Gib mir jetzt sofort die Zeitung wieder. Ich habe nicht mehr so viel Zeit.

HERR SCHÄFER:

Oh Gott, es ist ja schon zehn. Jetzt aber los. Wo sind die Einkaufszettel?

EVA:

Ich komm mit in die Stadt, Papa. Ich will noch ein bisschen bummeln gehen. Die haben nämlich ganz tolle Jeans im Sonderangebot.

HERR SCHÄFER:

Aber nur, wenn du in drei Minuten angezogen bist.

FRAU SCHÄFER:

Jeden Samstag dasselbe. Wochenende-- Freizeit! Und keiner hat Zeit.

16:05

NACHBAR:

Guten Tag, Frau Schäfer.

FRAU SCHÄFER:

Ah... Tag, Herr Petersen. Wie schön ordentlich Sie das alles machen!

NACHBAR:

Der Garten ist mein Hobby! - War ja auch mal wieder nötig mit dem Rasenmähen!

FRAU SCHÄFER:

Was haben Sie gesagt, Herr Petersen?

NACHBAR:

War ja mal nötig mit dem Rasenmähen.

FRAU SCHÄFER:

Ach, wissen Sie, Herr Petersen, am liebsten möchte ich so eine richtig schöne Wiese haben ....so hoch!

17:07

HERR SCHÄFER:

So, eingekauft habe ich, der Wagen ist auch gewaschen.

FRAU SCHÄFER:

Wunderbar.

HERR SCHÄFER:

So, jetzt kann ich in aller Ruhe...

FRAU SCHÄFER:

...das Regal im Schuppen aufstellen.

HERR SCHÄFER:

Du sagst es, Schatz! Genau das hatte ich vor!

FRAU SCHÄFER:

Dieter!

HERR SCHÄFER:

Was? Wie Wo?

FRAU SCHÄFER:

Uwe und Renate müssen gleich da sein, dann wollen wir Kaffee trinken.

HERR SCHÄFER:

Wie spät ist es denn? Schon halb vier? Oh mein Fussball!!

18:00

FRAU CORNELIUS:

Na, Dieter. Hallo!

Die sind wir los.

FRAU SCHÄFER:

Wollt ihr keinen Kaffee haben?

HERR SCHÄFER:

Na klar!

HERR CORNELIUS:

Gern!

HERR SCHÄFER:

Los, komm, komm, komm!

HERR CORNELIUS:

Danke.

HERR SCHÄFER:

Hattest du nicht auch Kuchen gebacken?

FRAU SCHÄFER:

Wolltet ihr nicht Sport machen, statt Sport zu gucken?

HERR SCHÄFER:

Natürlich, nach dem Fussball...

HERR CORNELIUS:

Klar doch, nach dem Fussball gehen wir joggen!

FRAU CORNELIUS:

Männer!

HERR SCHÄFER:

Halt, Moment! Altglas!

Weissglas.

Altpapier.

HERR CORNELIUS:

Weissglas.

Dieter! Ich geb einen aus.

19:25

Nett hier. Na ja, wahrscheinlich werd ich so schnell nicht wieder herkommen

HERR SCHÄFER:

Aber wieso?

HERR CORNELIUS:

Ich soll nach Thüringen. Meine Firma hat da ein Werk gekauft. Ich soll die Leitung übernehmen.

HERR SCHÄFER:

Na, das ist doch toll!

HERR CORNELIUS:

Na ja, einerseits schon, aber....

HERR SCHÄFER:

Ah ja, die Familie...

Aber Thüringen soll schön sein.

HERR CORNELIUS:

Nur leider etwas weit weg von Hamburg.

HERR SCHÄFER:

Ja. Weiss Renate schon Bescheid?

HERR CORNELIUS:

Ne, ne, die weiss noch nichts. Ist ja auch noch nicht hundertprozentig sicher.

HERR SCHÄFER:

Du, ich glaub wir müssen langsam.

HERR CORNELIUS:

Behalt es bitte noch für dich, bis es endgültig ist.

HERR SCHÄFER:

Na klar doch. Von mir erfährt keiner was. Oh Gott, sind Samstage anstrengend.

 

 

EPISODE 17

20:19

FRAU CORNELIUS:

Nina, wo bleibst Du denn? Du kommst noch zu spät.

NINA:

Wo ist mein Brot?

Danke... Tschüss, bis heute Mittag.

HERR CORNELIUS:

Ich muss auch los.

FRAU CORNELIUS:

Schon?

HERR CORNELIUS:

Meine S-Bahn wartet nicht.

FRAU CORNELIUS:

Wann kommst du heute heim?

HERR CORNELIUS:

Wie immer, zwischen sechs und halb sieben. Tschüss Schatz und ärgere deine Schüler nicht zu sehr.

FRAU CORNELIUS:

Und du nicht deine Kollegen! Bis heute abend.

FRAU CORNELIUS:

Klara, gut, dass du da bist, könntest du mir bitte...

KLARA:

Ich schlaf noch!

FRAU CORNELIUS:

Bist du zum Mittagessen da?

KLARA:

Weiss ich noch nicht.

FRAU CORNELIUS:

Studentin müsste man sein... Tschüss!

21:19

HERR CORNELIUS:

Morgen Jürgen.

ARBEITER:

Morgen, Morgen.

HERR CORNELIUS:

Was macht das Leben?

ARBEITER:

Ja. Alles okay.

HERR CORNELIUS:

Hallo Willi!

HERR LEHMANN:

Morgen.

HERR CORNELIUS:

Ja, sehr schön. Aber nicht zehn. 50 Stück davon, klar? Hier...

HERR LEHMANN:

Alles klar.

HERR CORNELIUS:

Der Chef! Bin gleich wieder zurück.

FRAU CORNELIUS:

So, wer kann mir jetzt etwas dazu sagen? Maria?

21:49

HERR UNGERMANN:

Bitte setzen Sie sich! Sie wissen, wir haben dieses Werk in Thüringen gekauft, und wir möchten Sie als technischen Leiter dorthin schicken.

HERR CORNELIUS:

Ja...

HERR UNGERMANN:

Zunächst einmal für zwei Jahre.

HERR CORNELIUS:

Ja, aber...

HERR UNGERMANN:

Hier - schauen Sie mal. Das ist unser Werk.

HERR CORNELIUS:

Schön. Und wo ist das genau?

HERR UNGERMANN:

Das zeig ich Ihnen.

HERR CORNELIUS:

Aha, Kosma. Das ist ziemlich weit weg von Hamburg.

HERR UNGERMANN:

Aber Herr Cornelius, was sind heute schon 400 Kilometer?!

HERR CORNELIUS:

Von der Stadt aufs Land. Die Entscheidung ist nicht leicht...

HERR UNGERMANN:

Ich weiss, ich weiss. Deshalb wollen wir auch Ihr Gehalt erhöhen.

HERR CORNELIUS:

Ja, ja, Herr Ungermann. Aber meine Frau ist Lehrerin. Die kann nicht so einfach umziehen.

HERR UNGERMANN:

Denken Sie darüber nach. Lassen Sie sich 'ne Lösung einfallen. Die Firma braucht Sie jetzt in Thüringen.

HERR CORNELIUS:

Danke.

 

 

EPISODE 18

23:15

HERR CORNELIUS:

... da ist es.

NINA:

Wie heisst der Ort noch mal?

HERR CORNELIUS:

Kosma.

KLARA:

Kosma, nie gehört.

FRAU CORNELIUS:

Aber wir leben doch gerne in Hamburg.

HERR CORNELIUS:

Aber was soll ich machen? Die Firma will, dass ich nach Thüringen gehe. Ausserdem bekomme ich mehr Gehalt.

FRAU CORNELIUS:

Wie stellst du dir das vor? Ich habe doch auch meine Arbeit.

HERR CORNELIUS:

Das ist nun mal so. Man muss flexibel sein.

FRAU CORNELIUS:

Flexibel! Ich gebe auf keinen Fall meine Stelle als Lehrerin auf.

KLARA:

Ich geh sowieso nicht mit. Ich geh nächstes Semester nach München.

NINA:

Aber ihr könnt Papa doch nicht alleine lassen.

HERR CORNELIUS:

Genau. Wir sind doch eine Familie. Was meinst du, Nina, kommst du mit?

NINA:

Von mir aus. Schule ist überall blöd.

HERR CORNELIUS:

Siehst du. Nimm dir ein Beispiel an deiner Tochter, Renate. Ein bisschen mehr Mobilität.

FRAU CORNELIUS:

Mir ist egal was ihr macht. Ich bleibe hier!

24:25

HERR CORNELIUS:

"Thüringer Rostbratwürste."-- Die wollen uns wohl den neuen Arbeitsplatz schmackhaft machen.

HERR LEHMANN:

Ich freue mich auf Thüringen. Ist mal was anderes.

HERR CORNELIUS:

Also. Guten Appetit!

HERR LEHMANN:

Ja. Gleichfalls.

HERR CORNELIUS:

Thüringen! Meine Frau will nicht mitkommen.

HERR LEHMANN:

Ja und?

HERR CORNELIUS:

Wie, na und?

HERR LEHMANN:

Denkst du, meine Frau will mit?

HERR CORNELIUS:

Und wie macht ihr das?

HERR LEHMANN:

Ganz einfach. Montag bis Freitag in Thüringen, am Wochenende in Hamburg.

HERR CORNELIUS:

Meinst du, das geht?

HERR LEHMANN:

Na sicher.

FRAU CORNELIUS:

Ich weiss, die Stelle ist eine grosse Chance für dich.

HERR CORNELIUS:

Ja, aber ich verstehe auch, dass du hier nicht weg willst.

FRAU CORNELIUS:

Ja.

HERR CORNELIUS:

Weisst du, es ist doch nur für zwei Jahre.

FRAU CORNELIUS:

Genau. Und deswegen hab ich gedacht, wir könnten es doch mal so versuchen: von Montag bis Freitag bist du in Kosmos, oder wie dieser Ort heisst, und am Wochenende...

HERR CORNELIUS:

...komme ich nach Hause.

 

25:42 END

 


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