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FOKUS DEUTSCH

Review 4


 

 

EPISODE 10

14:12

MICHAEL:

 

"Die Wespe" sticht wieder zu!

 

SILKE:

 

Oberstudienrat "Boltens Notenlotto!"

 

MICHAEL:

 

Neueste Ausgabe! "Die Wespe" sticht wieder zu! Neueste Ausgabe! "Die Wespe"....

 

1. MÄDCHEN:

 

Eh, zeig mal, super!

 

2. MÄDCHEN:

 

"Bolten's Notenlotto."

 

3. MÄDCHEN:

 

Stimmt genau!

 

1. MÄDCHEN:

 

Ja. Der Bolten ist echt unfair.

 

HERR BOLTEN:

 

Ah, die neue Zeitung ist da.

 

2. MÄDCHEN:

 

Passt auf, da kommt er!

 

HERR BOLTEN:

 

Zeigt doch mal!

 

1. MÄDCHEN:

 

Wir müssen zum Unterricht, Herr Bolten.

 

HERR BOLTEN:

 

"Bolten's Notenlotto!" .....Unverschämtheit.... Keine gerechten Noten ... Das... das... das ist eine... eine Frechheit ist das!

15:19

FRAU KLEIN:

 

Herr Bolten!

 

HERR BOLTEN:

 

Tag!

 

FRAU KLEIN:

 

Wo wollen Sie denn hin?

 

HERR BOLTEN:

 

Ich muss mit dem Direktor sprechen.

 

FRAU KLEIN:

 

Nein, das geht jetzt nicht!

 

HERR BOLTEN:

 

Was? Sie lesen das auch?

 

FRAU KLEIN:

 

Herr Bolten!

 

HERR BOLTEN:

 

Das.... ist mir in dreissig Jahren nicht passiert!

 

FRAU KLEIN:

 

Herr Bolten, das ist doch eher komisch.

 

HERR BOLTEN:

 

Das ist nicht komisch, das ist eine Lüge! Das... das... ist eine Frechheit! Eine Unverschämtheit!

 

HERR LENZEN:

 

Was ist eine Unverschämtheit?

 

HERR BOLTEN:

 

Hier! Hier! Das ist mir seit dreissig Jahren noch nicht passiert. Das... das ist eine Frechheit, eine unverschämte Frechheit.

16:10

   

Ich finde das nicht komisch! Meine Noten sind korrekt. Das muss bestraft werden!

 

HERR LENZEN:

 

Ja, ja, Herr Bolten. Lassen Sie mich bitte erst mal zu Ende lesen! "...Schülernoten nach Sympathie vergeben ... ungerecht..." Na ja, das geht wirklich ein bisschen weit!

 

HERR BOLTEN:

 

Das geht nicht ein bisschen weit, das geht viel zu weit! Ich verlange, dass der Schüler bestraft wird.

 

HERR LENZEN:

 

Frau Klein!

 

FRAU KLEIN:

 

Ja?

 

HERR LENZEN:

 

Frau Klein, sagen Sie doch bitte dem Schüler...

 

HERR BOLTEN:

 

Michael Händel...

 

HERR LENZEN:

 

Sagen Sie doch bitte dem Schüler Michael Händel... In welcher Klasse ist der eigentlich?

 

HERR BOLTZEN:

 

In der 12.

 

HERR LENZEN:

 

Also, sagen Sie bitte dem Schüler Michael Händel aus der12, er soll in der nächsten grossen Pause zu mir kommen.

     

Zufrieden?

17:25

1. MÄDCHEN:

 

Hast du Michael gesehen?

 

2. MÄDCHEN:

 

Ja, in der Raucherecke.

 

1. MÄDCHEN:

 

Michael! Du sollst sofort zum Direktor kommen.

 

HERR BOLTEN:

 

... Konsequenzen haben! Nein, nein. So geht das nicht. Das ist ja unmöglich.

     

Das muss eine Strafe geben.

 

FRAU KLEIN:

 

Entschuldigen Sie die Störung, Herr Direktor. Ich hab da eine Frage.

 

HERR LENZEN:

 

Ja, kommen Sie. Tja, ich denke, wir haben alle Argumente gehört. Herr Händel, wir sprechen uns dann später.

18:13

SILKE:

 

Der bleibt aber lange.

 

SCHÜLERIN:

 

"Die Wespe" hat zu gut gestochen.

 

SILKE:

 

Und, wie war's?

 

SCHÜLERIN:

 

Was hat er gesagt?

 

MICHAEL:

 

Tja, also eigentlich...

 

SCHÜLER:

 

Jetzt mach's nicht so spannend.

 

RUDI:

 

Mensch, lass dir nicht alles aus der Nase ziehen.

 

SILKE:

 

Wer war denn dabei?

 

MICHAEL:

 

Der Direktor und Bolten.

 

SCHÜLERIN:

 

Ja und?

 

MICHAEL:

 

Na der Direktor war eigentlich ganz okay, aber Bolten hat immer wieder gesagt: "Das muss eine Strafe geben. Das wird Konsequenzen haben!"

 

SILKE:

 

Der spinnt doch.

     

Ruhe! Leute, jetzt hört doch mal auf!!! Wir müssen in Ruhe überlegen, was wir da tun können. Michael darf nicht bestraft werden.

 

SCHÜLERIN:

 

Genau. Michael hat doch nur geschrieben, was wir alle denken.

 

RUDI:

 

Ja, hat jemand 'ne Idee?

19:26

MICHAEL:

 

Ich möchte Sie bitten, mit uns über den Artikel zu sprechen.

 

HERR BOLTEN:

 

Ich weiss nicht worüber wir da noch reden sollten.

 

SCHÜLERIN:

 

Wir wollten Sie doch nicht beleidigen, Herr Bolten.

 

SILKE:

 

Aber eine Schülerzeitung ist doch dazu da...

 

HERR BOLTEN:

 

Na gut, reden wir darüber. Aber nicht hier. Guten Morgen, Herr Direktor.

 

 

EPISODE 11

19:48

FRAU HÄNDEL:

 

Michael! Post für dich. Von Marion!

 

HERR HÄNDEL:

 

Welche Marion?

 

FRAU HÄNDEL:

 

Die mit ihrer Mutter hier war in den Ferien.

 

HERR HÄNDEL:

 

Marion, Silke... Ich denke du willst mir helfen!

 

MICHAEL:

 

Gleich. Ich les noch schnell den Brief, ja?

 

SILKE:

 

Hallo!

 

HERR HÄNDEL:

 

Tag, Silke!

 

MICHAEL:

 

Ist es schon so spät?

 

SILKE:

 

Vier Uhr!

 

HERR HÄNDEL:

 

Na dann viel Spass bei Mathe!

 

MICHAEL:

 

Komm, wir gehen in mein Zimmer.

20:40

SILKE:

 

Da ist was runtergefallen.

     

Fotos! Kann ich mal sehen?

 

MICHAEL:

 

Ich denke wir wollten Mathe machen?

 

SILKE:

 

Also gut. Fangen wir an.

 

HERR HÄNDEL:

 

Nimm mal weg. Einen Meter weiter nach links.

 

FRAU HÄNDEL:

 

Um Himmels willen, der Kuchen! Ich hab meinen Kuchen vergessen!

 

HERR HÄNDEL:

 

Ingeborg! Weiber! - Micha! Micha-a-a-a!

 

MICHAEL:

 

Ich komme!

 

HERR HÄNDEL:

 

Nimm den Bock! Nimm den Bock.

21:50

SILKE:

 

Aha. "Lieber Michael ... es war sehr schön mit dir im Boot ... die Spaziergänge... Deine Marion." Deine Marion! Huh!

     

Nee, nicht mit mir, mein Freund! Deine Marion...

 

HERR HÄNDEL:

 

Nanu? Schon fertig mit Mathe?

 

MICHAEL:

 

Silke!

 

 

EPISODE 12

22:24

MUTTER:

 

Essen ist fertig. Silke!

     

Silke! Was ist los?

 

SILKE:

 

Ich hab kein Hunger. Ich fahr noch mal in die Stadt.

 

RUDI:

 

Hallo Silke!

 

SILKE:

 

Hi.

 

RUDI:

 

Ist Michael auch da?

 

SILKE:

 

Wer ist Michael?

 

FREUND:

 

Na, ist wohl aus mit Silke und dir?

 

MICHAEL:

 

Wieso das denn?

 

FREUND:

 

Ich mein ja nur...

 

RUDI:

 

Naja, wegen gestern nacht in der Disko.

 

MICHAEL:

 

War Silke in der Disko?

 

RUDI:

 

Und wie! Die war gut drauf.

 

FREUND:

 

Als ich gegangen bin, war sie immer noch da!

 

HERR BOLTEN:

 

Meine Herren, es hat geläutet. Noch haben Sie kein Abitur.

23:48

MICHAEL:

 

Silke! Warte doch mal!

     

Jetzt bleib doch mal stehen!

 

SILKE:

 

Was willst du denn noch von mir?

 

MICHAEL:

 

Was ich von dir will? Du warst gestern so schnell weg.... Ich konnte dir gar nichts erklären.

 

SILKE:

 

Was gibt's da noch zu erklären?

 

MICHAEL:

 

Also gut, ich weiss, ja... Aber die Marion war in den Osterferien...

 

SILKE:

 

Deine Marion interessiert mich überhaupt nicht!

 

MICHAEL:

 

Bist du eifersüchtig?

 

SILKE:

 

Quatsch! Ich bin doch nicht eifersüchtig.

 

MICHAEL:

 

Und was rennst du dann in die Disko?

 

SILKE:

 

Ich kann ja wohl machen was ich will!!

 

MICHAEL:

 

Klar kannst du machen was du willst. Aber jetzt lass es dir doch mal erklären! Die Marion hat in den Osterferien bei uns gewohnt und ich musste mich um sie kümmern.

 

SILKE:

 

Kümmern?

 

MICHAEL:

 

Ja!

24:39

SILKE:

 

Ja, und dann hast du dich in sie verliebt....

 

MICHAEL:

 

Nein! Es war gar nichts zwischen uns!

 

SILKE:

 

Klar... Und die Fotos?

 

MICHAEL:

 

Es war so: Marion war noch nie auf einem Segelboot. Und ausserdem...

 

SILKE:

 

Was, ausserdem?

 

MICHAEL:

 

Ausserdem ist sie weit weg, in Köln...

 

BUSFAHRER:

 

Wollt ihr noch mit??

     

Na dann nicht!

 

SILKE:

 

Dein Bus ist weg!

 

MICHAEL:

 

Gehen wir zu dir?

 

SILKE:

 

Zu mir? Und was machen wir bei mir?

 

MICHAEL:

 

Mathe! Was sonst?

 

25:42 END


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