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INTRO
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11:46 |
SUSANNE: |
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Wir Schüler und Schülerinnen wir haben sowieso Sommerferien, Winterferien, Osterferien und Herbstferien. Und zwischendurch halt noch freie Tage. Und meine Eltern haben jeweils, ich glaube so um die 30 Tage Urlaub. |
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PROFESSOR: |
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Anstrengende Arbeit, lange Stunden und Stress... Wer denkt da wohl nicht an Urlaub? Ja, die Deutschen ganz sicher auch. Mal weg von allem, den Alltag vergessen und irgendwohin fahren, wo es warm und exotisch ist. |
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GRACE: |
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Ich glaube der schönste Urlaub war für mich in Südafrike am Strand. Ich hab viel gebadet und ich hab natürlich mich in der Sonne gebräunt. |
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SUSANNE: |
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Bei uns, in meiner Familie ist es so, dass wir schon seit Jahren, seit ich klein bin, im Sommer immer unseren Urlaub oder die Ferien über auf Mallorca sind. Also, da besitzen meine Eltern so eine "Finca," also ein Haus und das ist praktisch unsere zweite Heimat. Also, wir sind auch Ostern da und manchmal sogar im Herbst. Und in den Winterferien verbringen wir unseren Urlaub immer in Deutschland, also innerhalb Deutschlands, im Schwarzwald wo sehr viel Schnee liegt, meistens jedenfalls, und da fahren wir Ski und Snowboard und machen all das, was man im Schnee macht, Schneemänner bauen und so..... |
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13:16 |
GÜRKAN: |
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Also, das schönste Urlaub vielleicht, das ich jetzt gemacht habe, war als ich mit 18 Jahren in die Türkei gefahren bin. Wir sind oft mit meinen Freunden und haben einen Rucksack genommen und auch ein Zelt, und da sind wir einfach in den Bus eingestiegen. Aha, jetzt fahren wir in diese Richtung oder in diese Richtung. Dann waren wir irgendwo angekommen bei einem Strandabschnitt, da haben wir unser Zelt aufgeschlagen und da sind wir auch geblieben. |
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ANETT: |
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Im Urlaub suche ich beides, Abenteuer aber auch Ruhe. Ich fahre gerne an Plätze wo ich beides haben kann. Meine Mutter ist mit mir nach England gefahren und wir haben uns Städte angeguckt und wir konnten aber auch am Meer sein. Und einmal sind meine Eltern mit mir nach Skandinavien gefahren. Wir sind in Norwegen gewesen, Schweden und Finnland und wir sind ans Nordkap gefahren. Und das war mein schönster Urlaub weil, es war einfach herrlich da. |
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14:27 |
ERIKA: |
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In den Urlaub fahre ich gerne nach Jamaika, aber ich fahre auch gerne in die Berge. Und da ich sehr aktiv bin, ist eigentlich der schönste Urlaub, wenn ich zurückdenke, wenn ich mit einem Rucksack von einer Hütte zu der anderen durch die Alpen marschiert bin. |
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DANIELA: |
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Ich fahre immer in verschiedene Länder auf Urlaub. Es kommt drauf an, wie viel Zeit ich habe. Normalerweise fahren Österreicher sehr gerne nach Griechenland. Ich war noch nie in Griechenland persönlich. Mein schönster Urlaub-- ich hatte verschiedene sehr schöne Urlaube-- einige in den USA, einige in Kanada und ich fahre auch sehr gerne nach Italien. |
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STEFAN: |
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Der schönste Urlaub war in Sydney, Australien. Ich war im Dezember dort und als es in Europa geschneit hat und alle Leute kalt hatten, war ich im schönen Sommerwetter. |
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PROFESSOR: |
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Aber war das Reisen in Deutschland immer so populär? In dieser Folge werden wir sehen, wann und wie die Reiselust begonnen hat. |
DOCUMENTARIES
"Urlaub gestern und heute"
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15:46 |
PROFESSOR: |
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Eine Reiseindustrie so wie wir das heute kennen, gab es damals nicht. Aber wie hat man früher Urlaub gemacht? Wer ist gereist und wohin? Blicken wir auf die Entwicklung der Reiseindustrie zurück. |
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ERZÄHLER: |
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Eine richtige Urlaubsreise konnten sich vor hundert Jahren nur wenige Menschen leisten. Doch Spass und Erholung fand man auch an Badeseen in der Nähe. Wer etwas mehr Geld und Zeit hatte, fuhr an die Nordsee oder an die Ostsee. Auch Bayern im Süden Deutschlands war ein beliebtes Reiseziel. Doch die meisten Deutschen konnten damals nicht verreisen. |
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16:50 |
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Erst ab 1920 bekamen die Arbeiter eine Woche Urlaub im Jahr. Aber für eine Urlaubsreise hatten die meisten kein Geld. Reisen war Luxus. Nur wer wirklich reich war, konnte zum Beispiel eine Schiffsreise machen. |
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Zu Beginn der 30er Jahre hatten die Menschen andere Sorgen: Viele waren arbeitslos. Im Nationalsozialismus wurde der Urlaub vom Staat organisiert und überwacht. Für Jungen und Mädchen gab es Ferienlager. Für Erwachsene organisierte man Schiffsreisen. |
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18:12 |
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Nach dem Zweiten Weltkrieg war Deutschland geteilt. Die DDR-Bürger durften nur noch in Länder des Ostblocks reisen, nach Ungarn, Rumänien oder nach Bugarien ans Schwarze Meer. Im eigenen Land baute der Staat Ferienheime für die DDR-Bürger, zum Beispiel an der Ostsee. |
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In den 50er und 60er Jahren wurde Reisen zum Hobby der Westdeutschen. Man fuhr vor allem nach Österreich, Italien und Spanien. So entstand in den 70er Jahren eine Tourismusindustrie. |
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Ihre 30 Tage Urlaub im Jahr nutzen die Deutschen, um in die ganze Welt zu reisen. Doch auch der Urlaub in Deutschland ist heute noch genauso beliebt wie früher. |
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20:02 |
DIRK: |
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Im Urlaub versuche ich erstmal Entspannung zu finden und dann lassen wir den ganzen anderen Krams, Romanze, und das lassen wir einfach mal so geschehen. |
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DANIELA: |
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Ich suche im Urlaub vor allem Erholung und Abwechslung, also es darf nicht langweilig sein. Es muss etwas sein wo ich mich erholen kann, aber wo ich auch etwas unternehmen kann, und natürlich möchte ich auch Leute kennenlernen. |
"Abenteuerurlaub"
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20:49 |
ERZÄHLER: |
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Immer mehr deutsche Urlauber suchen im Urlaub das Abenteuer. Nur Erholung, das ist zu wenig. Birgit ist Architektin. Im Urlaub will sie etwas besonderes erleben. |
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BIRGIT: |
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Ja, ich wollte gern ein paar Tage Aktivurlaub machen. Habt ihr irgendwelche Extremsportarten im Angebot? |
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ANGESTELLTE: |
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Ja, haben wir. Ich zeig Ihnen im Prospekt mal, was wir haben. Canyoning, River-Rafting, Kanutouren, Klettertouren und Mountainbiken. |
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BIRGIT: |
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Und Canyoning, was macht man da, was heisst das? |
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22:02 |
ANGESTELLTE: |
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Canyoning heisst übersetzt Schluchtwandern, das ist eine ganz spannende Geschichte. Sie gehen dabei sozusagen in Schluchten, die ansonsten nicht begehbar sind. Haben einen Bergführer von uns dabei. Und Canyoning ist eigentlich eine Mischung zwischen Klettern, Schwimmen, Springen und Wandern. |
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BIRGIT: |
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Mmh, klingt gut. |
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ANGESTELLTE: |
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Ist es auch. |
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BIRGIT: |
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Ich bin ganz schön gespannt, wie es wird. Es ist quasi wie ein Abenteuer. Was ganz besonderes, was nicht jeder erlebt. Ja, und das ist aber genau das, was ich mir erwarte von meinem Urlaub. Abwechslung, Gefahr, Nervenkitzel. |
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23:20 |
ERZÄHLER: |
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Die Vorbereitungen für die Tour werden getroffen. Die Ausrüstung ist für die Sicherheit das Wichtigste. |
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24:33 |
BIRGIT: |
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Es ist irre, es ist wie eine andere Welt. Es ist zwar kalt, nass, im ersten Moment ist es sehr kalt, aber es geht dann. Wenn man länger im Wasser ist, ist es super, macht Spass. Ja, ich bin jetzt schon sehr müde. Aber es war insgesamt war es eine tolle Erfahrung. Also ich hab was erlebt, was nicht jeder erlebt, es war super. Die Natur, die Gefahr, ja, die Anstrengung auch. Und ich hab mich dabei entspannt und erholt. |
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PROFESSOR: |
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Von Luxusreisen mit dem Schiff zum Canyoning, für jeden Wunsch gibt es so viele Möglichkeiten. Abenteuerurlaub-- das hätte mich vorher nie interessiert. Aber jetzt? Haben Sie auch eine Idee für Ihren nächsten Urlaub bekommen? |
25:42 END
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