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INTRO
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GRACE: |
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Ich glaube in Deutschland kann es nie genug Freizeit geben. Also, je mehr Feiertage desto besser. |
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PROFESSOR: |
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Ach, Freizeit. Ich persönlich lese gern. Ich interessiere mich sehr für Theater und Museen, und im Fitness-Center mache ich Sport. Den Deutschen ist die Freizeit unersetzlich. Auf der einen Seite gibt es Hobbies wie Malen, Töpfern oder ein Instrument spielen. |
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KLAUS: |
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In meiner Freizeit beschäftige ich mich im wesentlichen-- also mein Hauptinteresse ist die Musik. Ich bin selber aktiv, habe... singe und spiele ein Instrument und gehe in Konzerte so oft ich kann. Und als Verleger lese ich natürlich auch viel, meistens allerdings Manuskripte, die mir... die eingereicht werden, anstatt Büchern. |
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DANIELA: |
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Meine Freizeit variiert, also sie ist sehr unterschiedlich. Wenn ich Freizeit habe, dann treffe ich mich sehr, sehr gerne mit meinen Freunden. Ich habe Hobbies. Ich mag sehr gerne fotografieren zum Beispiel oder ich sitze nur gern am Computer und surfe im Internet oder ich gehe gerne ins Kino oder nur aus. |
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PROFESSOR: |
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Auf der anderen Seite bilden sich viele an der Volkshochschule weiter. Und Gartenarbeit hat auch immer eine grosse Rolle gespielt. Aber Gartenarbeit für mich? Nein danke! |
DOCUMENTARIES
"Ein grünes Hobby"
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2:24 |
ERZÄHLER: |
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Was braucht der Berliner, um glücklich zu sein? Einen kleinen Garten mit einer Laube mitten in der Stadt. Viele Berliner verbringen ihre Freizeit in einer solchen Laubenkolonie. Der Kleingarten hat gerade in Berlin eine lange Tradition. |
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Vor hundert Jahren war Berlin eine grosse Arbeiterstadt. Während der Industrialisierung waren viele Menschen vom Land nach Berlin gezogen, um in den Fabriken zu arbeiten. In dieser Zeit entstanden die ersten Kleingartenkolonien. Die Berliner Arbeiterwohnungen waren klein und dunkel. Die Kinder mussten zwischen den Gebäuden in den Höfen spielen. |
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3:41 |
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Wochenend und Sonnenschein: Der Kleingarten gab den Arbeiterfamilien damals ein kleines Stück Natur und Erholung mitten in der Stadt. |
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Berlin in den 20er Jahren-- eine Weltstadt mit vielen Menschen und viel Verkehr. Schon damals war es vor allem für Kinder ungesund und gefährlich, in der Stadt zu leben. Deshalb nahm in dieser Zeit die Zahl der Kleingärten zu. Denn dort gab es Natur zum Anfassen... und noch Platz für Kinderspiele. Und es gab viele Feste und Feiern. |
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Nach dem Zweiten Weltkrieg war Berlin eine geteilte Stadt. Ob im Westen oder im Osten, die Berliner pflegten weiterhin ihre kleinen Gärten. |
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SUSANNE: |
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Ja, also erstmal zum Thema Gartenarbeit. Die mag ich überhaupt nicht, also die lasse ich schon mal ganz aussen vor, obwohl wir eigentlich einen schönen grossen Garten haben mit vielen Bäumen und all so was, und vielen Blumen und meine Eltern machen das eher. Also die haben daran Spass und die können sich da richtig entspannen bei, aber für mich ist das nichts. Also ich verbringe in meiner Freizeit lieber Zeit auf dem Tennisplatz oder im Winter fahren wir Ski und Snowboard, besonders meine Schwester, und ja dann gehen wir noch ins Theater. Da sind wir bestimmt alle zwei Wochen und wir gehen ab und zu ins Kino. Ich unternehme was mit meinen Freunden, besonders im Sommer gehen wir grillen am See oder wir machen Lagerfeuer oder wir zelten einfach draussen. Und, ja, also ich habe schon immer was zu tun. |
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STEFAN: |
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In meiner Freizeit lese ich sehr gerne oder ich musiziere. Natürlich treffe ich mich gerne mit Freunden. |
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6:30 |
DIRK: |
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In meiner Freizeit versuche ich vor allem rauszukommen aus dem Haus oder von der Schularbeit, dass ich dann einfach mal rauskomme, dass ich dann in die Stadt gehe, ein bisschen rumbummele und in die Geschäfte gehen, ein bisschen einkaufen, so was. |
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ERIKA: |
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Die Freizeit ist etwas schwierig wenn man ein Künstler ist. Man hat immer das Gefühl, heute habe ich nicht genug gearbeitet. Man hat nie das Gefühl, jetzt ist es fünf Uhr, die Arbeitszeit ist vorbei, jetzt fängt der Abend an. Ich mache gerne was ich mache und darum ist die Freizeit... ist nicht so ein Problem. |
"Weiterbilden in der Freizeit"
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7:15 |
ERZÄHLER: |
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Claudia und Bärbel haben Feierabend. In ihrer Freizeit nehmen sie an einem Malkurs der Volkshochschule Potsdam teil. Der Kurs findet im Freien statt. Zur gleichen Zeit finden in den Räumen der Volkshochschule auch verschiedene andere Kurse statt. Hier lernen Erwachsene in ihrer Freizeit, wie man mit dem Computer arbeitet. |
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FRAU VOGTLÄNDER: |
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...Sie können sich noch anmelden... |
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ERZÄHLER: |
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Frau Dr. Vogtländer ist die stellvertretende Leiterin der Volkshochschule Potsdam. |
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FRAU VOGTLÄNDER: |
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...Alles klar, bitte. Tschüss. |
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8:18 |
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Die Gestaltung unseres Programms hat sich seit DDR-Zeiten doch wesentlich verändert. Wenn es früher hauptsächlich Kurse Maschinenschreiben oder Fremdsprachen gab, so bieten wir heute ein grosses Spektrum an Kursen an... auch künstlerische Kurse, Malen, Töpfern, Gitarrenspiel. Die Volkshochschule kann ihre Kurse recht preisgünstig anbieten. Der Teilnehmer selbst bezahlt nur etwa ein Drittel der Kosten und damit sind die meisten Kurse für jeden Bürger doch erschwinglich. |
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9:21 |
ERZÄHLER: |
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Unter den Teilnehmern sind meistens mehr Frauen als Männer. Das gilt vor allem für kreative Kurse wie den Malkurs von Claudia und Bärbel. |
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KURSTEILNEHMERIN: |
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Malen ist wie Meditation für mich. |
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KURSTEILNEHMERIN: |
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Das Schöne an so einem Kurs ist eigentlich, dass man sich von anderen Anregungen holen kann. |
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KURSTEILNEHMERIN: |
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Ich selber habe Spass und Freude am Malen. |
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KURSTEILNEHMERIN: |
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Ein Computer steht in jedem Büro. Und für mich speziell ist es eine Möglichkeit in der Volkshochschule mich weiterzubilden und ich denke, dass es ganz gut ist, eine Prüfung hier abzulegen und dann Nachweis zu haben, dass man mit so einem Gerät umgehen kann. |
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10:26 |
ERZÄHLER: |
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Sehr beliebt sind die Sprachkurse der Volkshochschule. Man kann hier viele Fremdsprachen lernen, zum Beispiel Spanisch. |
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KURSTEILNEHMERIN: |
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Ich habe den Kurs hier in der Volkshochschule belegt, weil ich denke, dass Spanisch eine der wichtigsten Sprachen in der Welt ist. Und ausserdem ist Spanien mein Urlaubsland, und ich möchte dort mit den Menschen reden können, wenn ich dort hinfahre. |
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PROFESSOR: |
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Weiterbilden in der Freizeit, so stellt man sich die Freizeit eigentlich nicht vor. |
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DANIELA: |
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Ich bin für organisierte Freizeitaktivitäten zu einem bestimmten Grad. Wenn es nicht zu organisiert ist. |
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STEFAN: |
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Ich bin völlig gegen organisierte Freizeitaktivitäten. Ich finde das ist sehr, sehr un... nicht originell und die Leute sind ein bisschen blöd und stur. |
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PROFESSOR: |
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Aber wer weiss? Vielleicht kann man in der Freizeit lernen, wie man mehr aus der Freizeit macht. |
11:41 END
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