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INTRO
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:34 |
PROFESSOR: |
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In dieser Folge stellt sich Julia in eine lange Reihe von Frauenrechtlerinnen. Diese kämpften für das Wahlrecht, für die Gleichberechtigung im Beruf und in der Gesellschaft. Julia arbeitet in einer Frauenbuchhandlung. |
DOCUMENTARIES
"Die Frauenbewegung"
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ERZÄHLER: |
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Das ist Julia. Julia arbeitet in einem Frauenbuchladen. |
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JULIA: |
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Ich bin Buchhändlerin in einem Frauenbuchladen. Wir haben uns auf Frauenliteratur spezialisiert, und auf diese Weise kann ich mein Engagement für die Frauenbewegung mit meinem Job kombinieren. Für mich ist heute vieles selbstverständlich was früher nicht selbstverständlich war, also zum Beispiel überhaupt nicht für meine Urgrossmutter, für meine Oma nicht, und für meine Mutter auch noch nicht. Ich kann heute, also rein theoretisch jedenfalls, alles tun was ich will, und für die Rechte der Frauen haben die Generationen vor mir gekämpft. |
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1:44 |
SUSANNE: |
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Ja, ich glaube für meine Mutter war es damals schwieriger. Noch schwieriger als für die Frauen heute, denn das sollte nicht heissen, dass es jetzt für die Frauen wahnsinnig toll ist und gleichberechtigt heutzutage, ist es immer noch nicht so. Und gerade meine Mutter hatte Schwierigkeiten. Also, sie ist Richterin, und dass sie anfangs nicht ernst genommen wurde, dass Angeklagte sie beschimpft haben und gesagt haben "Was will die Frau da oben eigentlich? Was... die kann mir doch gar nichts sagen." Und ich glaube sie musste schon härter kämpfen als ein Mann in der Position. |
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2:20 |
ERZÄHLER: |
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Julias Urgrossmutter Sophie konnte nicht studieren. Nur Männer durften höhere Schulen und Universitäten besuchen. Für Frauen gab es Schulen für einfache Berufe. Sophie wurde Köchin. |
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JULIA: |
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Also es ist ja so, dass erst nach 1900 Frauen studieren durften und erst wesentlich später Professoren werden konnten. Und heute ist es so, dass mir als Frau jegliche Berufswahl und Ausbildungsmöglichkeit offen steht. |
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ERZÄHLER: |
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Das ist Julias Grossmutter Bertha. Anders als ihre Mutter Sophie hatte Bertha nun politische Rechte, denn seit 1918 dürfen Frauen in Deutschland wählen. Und sie konnten auch Abgeordnete im Parlament werden. |
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3:38 |
JULIA: |
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Eigentlich hat erst meine Mutter Anna so was wie Gleichberechtigung erlebt. Also meine Mutter ist 1944 geboren und hat sich in den 60er und 70er Jahren sehr stark in der Frauenbewegung engagiert und hat sich stark für die Gleichberechtigung eingesetzt. |
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ERZÄHLER: |
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Julias Mutter bei einer Demonstration. Die Frauenbewegung verlangte Gleichberechtigung in allen Bereichen, und sie forderte auch das Recht auf Abtreibung. Eine eigene Frauenkultur entstand. Heute steht die Gleichberechtigung von Mann und Frau im deutschen Grundgesetz. In der Praxis ist die völlige Gleichberechtigung aber noch nicht verwirklicht. |
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4:28 |
SABINE: |
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Ich denke im Moment werden eher Frauen eingestellt in den Berufen als Männer. Das ist auch eine Quotierungsfrage. Also die... diese einzelnen Berufszweige müssen mehr Frauen einstellen einfach und wie das dann innerhalb des Betriebes aussieht, unter den Mitarbeitern, das sieht schon ganz anders aus. Da würde ich Frauen noch nicht als gleichberechtigt ansehen. Da werden sie immer etwas, na ja, als bisschen unter den Männern stehend noch betrachtet. |
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JULIA: |
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Obwohl die Frauenbewegung viel erreicht hat, ist diese Forderung noch nicht Wirklichkeit geworden. |
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5:16 |
DANIELA: |
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Ich persönlich habe offene Diskriminierung als Frau nicht erlebt, nur subtil. Ich habe einmal gearbeitet in einer PR-Abteilung einer Bank, und Leute haben mich-- vor allem Männer hatten die leitenden Positionen und sie haben mich manchmal nicht ernst genommen. Sie haben gesagt: "Ja, ja, als Frau passt man in Öffentlichkeitsarbeit, weil dann muss man nur lachen, man muss nur nett aussehen und man muss nur die Leute betreuen." Und das ist-- das war für mich eine Art von einem diskriminierenden Statement. |
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ANJA: |
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Einerseits war die Rolle der Frau und das Leben einer Frau in der DDR leichter und respektvoller als jetzt. Die Frau hatte das Recht zu arbeiten, sie hatte keine Probleme mit den Kindern. Die Kinder waren im Kindergarten und in der Krippe. Ärztliche Behandlungen wurden von den Direktoren oder den jeweiligen Vorgesetzten akzeptiert. Ich denke aber auch, dass Frauen sehr hart gearbeitet haben in der DDR, und dass es nicht immer leicht war, Familie und Arbeit unter einen Hut zu bekommen. |
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6:29 |
CLAUDIA: |
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Also was die Frauen angeht würde ich sagen war es früher in der DDR bei uns einfacher. Also, ich als Mutter hatte es dort wirklich viel besser, weil ich bin mit meiner Tochter etwas behütet aufgewachsen. Ich brauchte mich, was Judith... vom Kindergarten an bis zur Schule um nichts kümmern. Jetzt ist es etwas schwieriger, weil man muss sich um alles selbst kümmern. Es kommt bald die Lehrstelle, das Studium, die Schule, es ist halt schwieriger. Und für mich als Frau ich war früher sehr selbständig erzogen, sehr emanzipiert in der DDR und jetzt ist es eigentlich so, dass ich, das gar nicht mehr braucht. Man kommt in den Hintergrund, weil es ist so ein bisschen eine Männerwelt. |
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PROFESSOR: |
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Sie lernen auch die Frauenbeauftragte Christa Piper der Stadt Saarbrücken kennen. |
"Im Auftrag der Frauen"
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7:55 |
CHRISTA PIPER: |
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Als Frauenbeauftragte kümmere ich mich darum, dass Frauen und Männer in allen Bereichen gleich behandelt werden. Ich kümmere mich um Gesetze und die um Verbesserung von Arbeitsbedingungen. Zu mir kommen Frauen mit ihren Problemen. Das sind einmal die Frauen, die bei der Stadtverwaltung arbeiten, auf der anderen Seite sind es aber auch Bürgerinnen der Stadt Saarbrücken. |
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Frau Meisel, wie kann ich Ihnen helfen? |
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FRAU MEISEL: |
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Ja, Frau Piper, ich bin alleinerziehende Mutter von zwei Kindern. Mein Sohn ist zwei Jahre alt und meine Tochter kommt nächstes Jahr in die Schule. Ich muss ganztags arbeiten und ich habe Probleme mit der Arbeitszeit. Meine Kinder sind nachmittags oft allein zu Hause und... |
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9:07 |
CHRISTA: |
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Wir könnten versuchen, dass Ihre beiden Kinder ganztägig betreut werden. Und wenn Sie es gestatten, würde ich auch noch ganz gerne mit Ihrem Arbeitgeber reden, dass Ihre Arbeitszeiten geändert werden. |
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Ja, Herr Bauer, es ist folgendes Problem: Es geht um ihre Mitarbeiterin Frau Meisel. Wie Sie wissen ist sie alleinerziehend mit zwei Kindern und sie hat auch ziemliche Probleme mit der Kinderbetreuung. Wenn es Ihnen möglich wäre, dass sie eine Stunde später anfangen könnte, dann wäre ihr schon sehr, sehr viel geholfen. Ja, das finde ich sehr nett. Vielen Dank für Ihre Mühe. Und Sie halten mich auf dem Laufenden, ja, Herr Bauer? Okay. Vielen Dank. Auf Wiedersehen. |
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Natürlich kann ich nicht alle Probleme lösen. Es geht darum, bessere Rahmenbedingungen für Frauen herzustellen. Dazu brauchen wir die Gemeinsamkeit und Solidarität von Frauen und Männern. |
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11:12 |
GRACE |
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Also ja, natürlich. Ich bin Frau, natürlich bin ich total für Gleichberechtigung. Ich meine... |
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GÜRKAN: |
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Aber was, was ist denn? Also, ich bin natürlich auch für die Frauen. Also Frauen, die sind einfach süss für mich. Das ist der Mittelpunkt von eigentlich allen Männern. Das sehe ich auch so. Aber was ist denn für dich eigentlich... |
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GRACE: |
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Vielleicht solltest du die Frauen nicht unbedingt als Mittelpunkt des Mannes halten, sondern überhaupt als einfacher Mittelpunkt der Welt.Warum ist die Frau der Mittelpunkt des Mannes? |
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GÜRKAN: |
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Aber wieso sollte es denn der Welt sein? Das verstehe ich jetzt nicht. |
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GRACE: |
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Wir können ja beide zwei Mittelpunkte sein. Ich meine die Welt hat den Nord- und den Südpol. |
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GÜRKAN: |
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Nein, ich verstehe jetzt deine Frage jetzt nicht. Also ich meine, ich akzeptiere dass die Frauen jetzt überall in der Politik vertreten sein müssen, aber sie müssen dafür etwas tun. Ich meine wenn sie Ministerpräsidentin werden will jemand, dann muss sie natürlich auch die Qualifikation besitzen. Also ich muss schon sagen, die Frauen das ist schon okay dsa Gleich berech... Wo siehst du eigentlich Schwachpunkte oder wo du sagst, na ja, die Männer, die benachteiligen die Frauen. Gibt es so was? Nach deiner Meinung? |
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12:17 |
GRACE: |
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Bestimmt! Warum gibt es denn keine Bundeskanzlerin? |
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GÜRKAN: |
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Bundeskanzlerin... Ich denke mal, das ist eine Frage wie lange man in Politik ist, ob man gut qualifiziert ist und wenn man gewählt wird, natürlich sollte eine Präsidentin... beispielsweise in der Türkei, oder beispielsweise in Pakistan. Da haben wir auch eine Ministerpräsidentin gehabt. Warum soll das nicht sein? |
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GRACE: |
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In Bangladesh natürlich auch, aber es ist immer noch in der Minderheit und ich glaube natürlich, Frauen sollten einfach mehr Chancen haben und nicht nur einfach als süss betrachtet zu werden. |
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GÜRKAN: |
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Moment-- aber welche Chancen beispielsweise? Nenne mir mal, wo werden sie benachteiligt? Werden sie benachteiligt? Ich glaube es kaum. |
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GRACE: |
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Nun, es ist immer schwieriger für eine Frau die Karriere und die Kinder zu haben. Für den Mann ist es natürlich immer viel einfacher, und die Männer sehen das nicht. Wieviele Männer bleiben denn heutzutage zu Hause? |
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GÜRKAN: |
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Aber das... dafür kann ich doch gar nichts! Dass die Frau jetzt mit der Familie - dass sie Familie haben und arbeiten wollen. Das kann ich doch dafür nichts. |
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13:14 |
GRACE: |
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Ich hab dich ja auch gar nicht beschuldigt. Ich spreche nur die Männer alle im grossen und ganzen an. |
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GÜRKAN: |
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Mmh. Was sollte man dagegen tun? Was meinst du? Sollten die Männer die Kinder bekommen? |
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GRACE: |
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Vielleicht nicht die Kinder bekommen, ich mein das ist biologisch wirklich noch nicht möglich, vielleicht in ein paar Jahren, aber vielleicht könnte der Mann einfach mal zu Hause bleiben und vielleicht ein bisschen mehr in der Küche tun während die Frau die Brotverdienerin ist. Was hältst du davon? |
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GÜRKAN: |
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Ich denke mal, das ist okay. Das würde ich auch gerne machen. |
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GRACE: |
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Ja, meinst du? Wenn du also heiratest, dann bleibst du zu Hause mit den Kindern, weil deine... |
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GÜRKAN: |
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Absolut, warum sollte ich das nicht machen. |
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GRACE: |
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Das finde ich toll von dir. |
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PROFESSOR: |
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Der enorme Beitrag der Frauen zur Politik, Kultur und Gesellschaft wird erst jetzt wirklich anerkannt. Sie haben zwei Beispiele gesehen von Frauen, die diesen Beitrag verwirklichen. Welche Perspektive haben Sie zu diesem Thema? |
14:11 END
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