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FOKUS DEUTSCH

Episode 8


 

 

PREVIEW

11:20

ENGLISH VO:

 

In Episode 8, our two writers send Marion and her mother via train to Rügen, an island off the coast of Germany. But what should happen here? Should Marion and her Mother meet someone at the train station? Should it be a young man?

 

MICHAEL:

 

Frau Koslowski?

 

VERA:

 

Ja?

 

MICHAEL:

 

Guten Tag. Ich heisse Michael Händel.

 

VERA:

 

Tag.

 

MARION:

 

Tag, ich bin Marion.

 

MICHAEL:

 

Ich bringe Sie zur Pension. Darf ich?

 

ENGLISH VO:

 

Should they stay at a 'Pension', a kind of bed and breakfast place, or somewhere else?

 

FRAU HÄNDEL:

 

... dass es Ihnen gefällt.

 

MARION:

 

Danke.

 

MICHAEL:

 

Geht schon.

 

FRAU HÄNDEL:

 

Frühstück gibt es bis um zehn.

 

VERA:

 

Netter Junge, der Michael, hmm?

 

MARION:

 

Ach!

ENGLISH VO:

 

Finally Marion tries a new twist on this summer romance.

12:22

   

As you watch, listen as Frau Händel wishes Marion and her mother a pleasant stay.

 

FRAU HÄNDEL:

 

Ja, dann wünsch ich Ihnen einen angenehmen Aufenthalt! - Micha!

 

ENGLISH VO:

 

Listen to what Frau Koslowki says to get Marion's attention.

 

VERA:

 

Guck mal, wer da ist.

 

MARION:

 

Na und!

 

ENGLISH VO:

 

Listen as Michael warns Marion about the sail.

 

MICHAEL:

 

Pass auf!

 

ENGLISH VO:

 

As he asks Marion and her mother how they like it in Sellin.

 

MICHAEL:

 

Wie gefällt es Ihnen in Sellin?

 

VERA:

 

Danke. Also das ist wirklich schön hier.

 

ENGLISH VO:

 

Marion tells this story by writing in her diary.

 

MARION VO:

 

Heute geht es nach Rügen! Ich freue mich. Mal wegkommen von allem hier, von Rüdiger, von Rheinhausen, von Köln, und in den Urlaub fahren...

 

MINI DRAMA

14:04

PROFESSOR:

 

Und nun? Wie geht es weiter?

 

MARION:

 

Ich möchte jemanden kennenlernen.

 

PROFESSOR:

 

Und Rüdiger?

 

MARION:

 

Rüdiger? Mit Rüdiger ist Schluss. War das nicht klar?

 

PROFESSOR:

 

Nein! Nicht unbedingt!

 

MICHAEL:

 

Frau Koslowski?

 

VERA:

 

Ja?

 

MICHAEL:

 

Guten Tag. Ich heisse Michael Händel.

 

VERA:

 

Tag.

 

MARION:

 

Tag, ich bin Marion.

 

MICHAEL:

 

Ich bringe Sie zur Pension. Darf ich?

15:03

FRAU HÄNDEL:

 

So, das ist Ihr Zimmer.

 

VERA:

 

Danke.

 

MARION:

 

Und ein Balkon. Wahnsinn.

 

VERA:

 

Sehr schön.

 

FRAU HÄNDEL:

 

Freut mich, dass es ihnen gefällt.

 

MARION:

 

Danke.

 

MICHAEL:

 

Geht schon.

 

FRAU HÄNDEL:

 

Frühstück gibt es bis um zehn. Ja, dann wünsch' ich Ihnen einen angenehmen Aufenthalt. - Micha!

 

VERA:

 

Netter Junge, der Michael, hmm?

 

MARION:

 

Ach.

 

PROFESSOR:

 

Ihre Mutter und Sie sollten vielleicht an den Strand gehen.

 

MARION:

 

Ein Foto machen, ja. Ein Andenken an Rügen.

 

PROFESSOR:

 

Und vielleicht einen kleinen Spaziergang.

 

MARION:

 

Mmh, einen Spaziergang... das wäre super. Aber nicht mit meiner Mutter.

 

PROFESSOR:

 

Marion!

 

MARION:

 

Ja, ich mach' das schon!

16:17

VERA:

 

Ach... Seeluft! Guck mal, wer da ist!

 

MARION:

 

Na und?

 

VERA:

 

Komm, machst Du mal ein Foto?

 

MARION:

 

Ja.

 

VERA:

 

Hallo Michael!

 

MICHAEL:

 

Hallo! Wie gefällt es Ihnen in Sellin?

 

VERA:

 

Danke, also es ist wirklich schön hier.

 

MARION:

 

Leider ist zu kalt zum Schwimmen.

 

MICHAEL:

 

Aber nicht zum wandern.

 

MARION:

 

Wandern?

 

MICHAEL:

 

Du weisst nicht wie schön die Insel ist.

17:07

MICHAEL:

 

Na, wie gefällt's dir?

 

MARION:

 

Bisschen nebelig, aber sonst echt gut.

     

Oh, da wird mir ja schwindelig! Hilfe!

     

Ist das wirklich Kreide?

 

MICHAEL:

 

Es funktioniert!

 

MARION:

 

Ey!

 

MICHAEL:

 

Gnade! Gnade! Gnade!

 

MARION:

 

Was krieg' ich dafür?

 

MICHAEL:

 

Hm. Ich hab 'ne Idee!

17:50

PROFESSOR:

 

Wohin soll diese Geschichte führen, Marion?

 

MARION:

 

Rügen ist doch eine Insel, oder?

 

PROFESSOR:

 

Ja.

 

MARION:

 

Umgeben von Wasser, nicht wahr?

 

PROFESSOR:

 

Und was wollen Sie damit sagen?

 

MARION:

 

Im Urlaub möchte man Spass haben.... wandern.... [captioned]

 

PROFESSOR VO:

 

Fahrrad fahren

 

MARION VO:

 

schwimmen

 

PROFESSOR VO:

 

angeln

 

MARION:

 

segeln [end captions]

 

PROFESSOR:

 

Was hat all das mit Ihnen und Michael und dem Segelboot zu tun?

 

MARION:

 

Ich war noch nie auf einem Segelboot. Na, das wird mein Abenteuer sein.

 

PROFESSOR:

 

Aber Vorsicht Marion! Das Wasser ist gefährlich! Meine Grossmutter hat immer gesagt, "Wasser hat keine Balken."

 

MARION:

 

Das hat Ihre Grossmutter doch nie gesagt, oder?

 

PROFESSOR:

 

Vielleicht nicht, aber ich!

 

MARION:

 

Es ist doch bloss eine Geschichte.

19:08

MICHAEL:

 

Machst du die Leine los?

 

MARION:

 

Ay ay, Captain!

 

MICHAEL:

 

Hey, nicht mit Schuhen!

 

MARION:

 

Entschuldigung!

 

MICHAEL:

 

Willst du steuern?

 

MARION:

 

Kann ich das denn?

 

MICHAEL:

 

Das ist die Ruderpinne, und jetzt immer schön gerade halten.

 

PROFESSOR VO:

 

Ach, das ist sehr schön.

 

MARION VO:

 

Ja, wirklich!

 

PROFESSOR VO:

 

Und was geschieht jetzt?

 

MARION VO:

 

Ich bin nicht sicher.

 

MICHAEL:

 

Pass auf!

 

MARION:

 

Aaah!

 

MICHAEL:

 

Hast du dir wehgetan?

 

MARION:

 

Nee nee. Lass mich mal!

 

PROFESSOR VO:

 

Aber ihr solltet nicht so weit rausfahren!

 

MARION VO:

 

Warum nicht?

 

PROFESSOR:

 

Weil es gefährlich ist - deswegen!

 

MARION VO:

 

Ach, Sie machen sich zu viele Sorgen! Eigentlich ist es doch sehr romantisch!

20:37

PROFESSOR:

 

Romantisch?

 

MARION:

 

Es ist abenteuerlich.... und romantisch!

 

PROFESSOR:

 

War ich auch mal so jung?

 

MARION:

 

Na hören Sie mal, es ist nachmittags, nicht wahr?

 

PROFESSOR:

 

Ja, wahrscheinlich gegen 5 Uhr nachmittags.

 

MARION:

 

Hm. Gut! Ein Sonnenuntergang. Es wird langsam dunkel. Und leider gibt es keinen Wind zum Segeln.

 

MARION:

 

Verschollen auf See.

 

MARION:

 

Die machen sich bestimmt Sorgen.

 

MICHAEL:

 

Was soll ich machen ohne Wind?

 

MARION:

 

Eigentlich ganz gemütlich hier, oder?

 

 

REVIEW

21:32

PROFESSOR:

 

Stop! Genug!

 

MARION:

 

Warum? Das ist doch sehr dramatisch! Ausserdem haben wir viel von der Sprache gelernt!

 

PROFESSOR:

 

Ja. Wir haben gelernt, wie man jemandem einen guten Aufenthalt wünscht.

 

FRAU HÄNDEL:

 

Frühstück gibt es bis um zehn. Ja, dann wünsche ich Ihnen einen angenehmen Aufenthalt. - Micha! [captioned]

 

PROFESSOR VO:

 

Wie Frau Koslowski Marion darauf aufmerksam macht, dass Michael da ist...

 

VERA:

 

Guck mal, wer da ist.

 

MARION:

 

Na und.

 

PROFESSOR VO:

 

Wie Michael Marion warnt...

 

MICHAEL:

 

Pass auf!

 

PROFESSOR VO:

 

Und wie Michael Marion und ihre Mutter fragt, wie es ihnen in Sellin gefällt.

 

MICHAEL:

 

Wie gefällt es Ihnen in Sellin?

 

VERA:

 

Danke. Also es ist wirklich schön hier.

 

PROFESSOR VO:

 

Und wie Michael Marion fragt, wie es ihr auf der Insel gefällt.

 

MICHAEL:

 

Na? Wie gefällts dir? [end captions]

22:54

PROFESSOR:

 

Das ist das Ende? Ihre Geschichte kann doch nicht hier enden!

 

MARION:

 

Warum nicht? Es ist doch so romantisch. Zwei verlorene Seelen, der Tod, ach so traurig!

 

PROFESSOR:

 

Da spüre ich doch den Einfluss der Romantiker.

 

MARION:

 

Es ist doch so romantisch.

 

PROFESSOR:

 

Moment, Moment mal, Marion! Es gibt doch so viele Stile in der Kunst, nicht nur die Romantik.

 

MARION:

 

Ja, aber ich liebe nun mal die Romantiker!

 

PROFESSOR:

 

Und der Expressionismus? Was halten Sie denn davon?

 

PROFESSOR VO:

 

Und wir sollten auch nicht die Zeit der Renaissance vergessen.

24:24

PROFESSOR:

 

Wohin führt diese Geschichte, Marion?

 

MARION:

 

Gute Frage. - Ich hab's, ich hab's. Ja, ich glaub ich hab's.

 

PROFESSOR:

 

Wo gehen Sie denn hin?

 

MARION:

 

Hier. Ein Zitat:

     

"Tiefe Stille herrscht im Wasser,

     

Ohne Regung ruht das Meer,

     

Und bekümmert sieht der Schiffer

     

Glatte Flächen rings umher."

 

PROFESSOR:

 

Und jetzt zitieren Sie Goethe?

 

MARION:

 

Ok, nicht Goethe. Wie wäre es mit Bettina von Arnim?

 

PROFESSOR:

 

Nein, nein, Marion, wir müssen die Geschichte weiterschreiben! Was wird aus Ihnen und Michael?

 

MARION:

 

Na, es wird dunkel, wir zwei allein im Boot und man hört leise:

     

"Es schien der Mond gar helle,

     

Die Sterne blinkten klar.

     

Es schliefen tief die Wellen,

     

Das Meer ganz stille war."

 

25:42 END


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