![]() |
||||||||
|
||||||||
FOKUS DEUTSCH Episode 6 ANNENBERG ANNC. PREVIEW
MUSIC AND CREDITS
TITLE
with
Dr. Robert Di Donato
Miami University
Oxford, Ohio
and
SUSANNE DYRCHS
as
"Marion"
|
:33 |
ENGLISH VO: |
In episode 6, Marion's parents rush back to Rheinhausen, taking a taxi to Bertha's Hospital. |
|
|
VERA: |
Zum Bertha Krankenhaus, ja? |
||
|
ENGLISH VO: |
They are so upset about what has happened they forget the flowers in the taxi. |
||
|
TAXIFAHRER: |
Hallo, Ihre Blumen! |
||
|
VERA: |
Koslowski. |
||
|
ENGLISH VO: |
At the hospital, they are told to take an elevator to Room 212. |
||
|
REZEPTIONISTIN: |
Zimmer 212. Sie können den Aufzug nehmen. |
||
|
ENGLISH VO: |
The hospital is filled with emergencies of all kinds. Why are Marion's parents here? There has been an accident. |
||
|
1:09 |
As you watch, listen to how the receptionist asks the name of the person they are looking for. |
||
|
REZEPTIONISTIN: |
Wie war der Name bitte? |
||
|
HEINZ: |
K-o-s-l-o-w-s-k-i. |
||
|
VERA: |
Koslowski. |
||
|
ENGLISH VO: |
And how the male nurse gives directions to Marion's room. |
||
|
VERA: |
Zimmer 212. Meine Tochter.... |
||
|
ARZT: |
Um die Ecke links. |
||
|
VERA/HEINZ: |
Danke. |
||
|
ENGLISH VO: |
And listen as Marion's father asks her how she is doing. |
||
|
HEINZ: |
Wie geht's dir denn, Kind? Wie ist denn das passiert? |
||
|
1:34 |
ENGLISH VO: |
At the Goethe Institut, Marion and the professor attempt to rewrite Marion's story. |
|
|
PROFESSOR: |
Wo sollen wir jetzt beginnen? |
||
|
MARION: |
Hm, lassen Sie uns wiederholen. |
||
|
PROFESSOR: |
OK. Im Film sind Sie, Marion Koslowski, Ihre Eltern und Ihr Bruder Lars. |
||
|
MARION: |
Lars ist eine Nervensäge. Spielen wir ohne ihn weiter. |
||
|
PROFESSOR: |
Unmöglich, Marion. Wir brauchen ihn. Wir kennen ihn doch schon so lange. Und seine Sprache, seine Ausdrücke - das können wir alles sehr gut für unseren Deutschkurs benutzen. |
||
|
MARION: |
Ach, was denn zum Beispiel? Lars närvt mich wirklich. |
||
|
LARS: |
Blöde Ziege! Und was wird aus mir und der Bundesliga? |
||
|
PROFESSOR |
Aber wir wollen alles in der Sprache lernen. |
||
|
2:27 |
MARION: |
Na gut. |
|
|
Mein Freund Rüdiger. |
|||
|
PROFESSOR: |
Ja, der sieht ganz sympathisch aus. |
||
|
MARION: |
Er ist aber nicht sehr interessant. |
||
|
PROFESSOR: |
Es ist aber gut, dass Sie einen Freund in der Geschichte haben. |
||
|
MARION: |
Ja, aber es passiert doch nichts. Wir fahren mit dem Motorrad herum, wir küssen uns... nichts weiter. |
||
|
PROFESSOR: |
Küssen, Küssen? Davon gibt es ja sowieso zu viel in der Geschichte. |
||
|
MARION: |
Ich bitte Sie. Na, da ist doch keine Leidenschaft dabei. |
||
|
PROFESSOR: |
Ach, das meinen Sie! |
||
|
MARION: |
Was wir brauchen ist Action in der Geschichte, viel Action! |
||
|
PROFESSOR: |
Menschenskind, Marion, das ist doch kein Krimi. Etwas Kultur, etwas Klasse braucht der Film. |
||
|
MARION: |
Hm. Ich hab's... ein Unfall! |
||
|
PROFESSOR: |
Wo denken Sie denn hin? |
||
|
MARION: |
Ja, ein Motorradunfall. Rüdiger und ich verletzen uns. Und dann landen wir im Krankenhaus. |
||
|
PROFESSOR: |
Hmm. Im Krankenhaus kann man auch Deutsch lernen. |
||
|
MARION: |
Eben. |
||
|
3:31 |
PROFESSOR VO: |
Das Krankenhaus. [captioned] |
|
|
Der Arzt. |
|||
|
Die Krankenschwester, der Patient. |
|||
|
Die Medizin und so weiter. [end captions] |
|||
|
MARION: |
Ja, und es ist alles sehr dramatisch! |
||
|
PROFESSOR: |
Ohne Zweifel! Und dann können Ihre Eltern von Köln nach Duisburg ins Krankenhaus rasen. |
||
|
MARION: |
Genau, denn sie haben schliesslich Angst um mich. |
||
|
PROFESSOR: |
Vielleicht funktioniert die Geschichte doch! |
||
|
MARION: |
Probieren wir's aus! |
MINI DRAMA
|
4:25 |
VERA: |
Bertha Krankenhaus bitte. |
|
|
Zum Bertha Krankenhaus, ja? |
|||
|
Warum fährt sie auch immer auf dem Motorrad mit! |
|||
|
MARION: |
Du, ähm, ich glaub die Ruth will zu ihren Eltern zurück. Dann muss ich sowieso aus dem Zimmer raus. Also, ist es doch besser, wenn ich nach Köln ziehe. |
||
|
RÜDIGER: |
Und dein Abi? |
||
|
MARION: |
Ja, was ist mit meinem Abi? |
||
|
RÜDIGER: |
Na ja du, du hast doch selber gesagt, dass... |
||
|
MARION: |
Ich weiss. Dann muss ich eben auch die Schule wechseln. Und Mama und Papa fehlen mir. |
||
|
RÜDIGER: |
Oh Mann! |
||
|
5:21 |
TAXIFAHRER: |
Macht elf-achtzig. |
|
|
VERA: |
Komm, beeil dich doch, Heinz. |
||
|
HEINZ |
Ja! Stimmt so. |
||
|
TAXIFAHRER: |
Oh, vielen Dank... |
||
|
Hallo, Ihre Blumen! |
|||
|
VERA: |
Koslowski. Wir möchten zu unserer Tochter... Die hatte einen Unfall... |
||
|
REZEPTIONISTIN: |
Wie war der Name, bitte? |
||
|
HEINZ: |
K-o-s-l-o-w-s-k-i..... |
||
|
VERA: |
Koslowski. |
||
|
Nachbarn haben uns benachrichtigt. |
|||
|
HEINZ: |
Wir wissen noch gar nichts. |
||
|
REZEPTIONISTIN: |
Koslowski. Marion Koslowski? |
||
|
VERA/HEINZ: |
Ja. |
||
|
REZEPTIONISTIN: |
Zimmer 212. Sie können den Aufzug nehmen. |
||
|
TAXIFAHRER: |
Sie haben Ihre Blumen vergessen. |
||
|
VERA: |
Ach, die Blumen.... danke. |
||
|
TAXIFAHRER: |
Nein, nein. Ist schon gut. |
||
|
VERA: |
Komm. |
||
|
VERA: |
Oh, Entschuldigung. |
||
|
JUNGER PATIENT: |
Motorradunfall! |
||
|
VERA: |
Motorradunfall?!. |
||
|
HEINZ: |
Vera, hier ist der Fahrstuhl. |
||
|
6:17 |
VERA: |
Versteh ich nicht. Rüdiger fährt doch immer so vernünftig. |
|
|
HEINZ: |
Mm. |
||
|
VERA: |
Nicht? |
||
|
HEINZ: |
Mm. |
||
|
VERA: |
Tag. Die Chirurgische? |
||
|
PATIENTIN: |
Da vorne. |
||
|
VERA: |
Gut, danke. |
||
|
Zimmer 212. Meine Tochter... |
|||
|
ARZT: |
Um die Ecke links. |
||
|
VERA/HEINZ: |
Danke. |
||
|
KRANKENSCHWESTER: |
Herr Doktor Kammer! Herr Doktor Kammer, dringender Notfall! |
||
|
VERA: |
210, 211, das ist doch Marions Zimmer! |
||
|
HEINZ: |
Nun wart doch erst mal ab. |
||
|
KRANKENSCHWESTER: |
Herr Doktor Kammer, dringender Notfall! |
||
|
HEINZ: |
Du machst einen ja ganz verrückt. |
||
|
VERA: |
Das ist Marions Zimmer! |
||
|
KRANKENSCHWESTER: |
Herr Doktor Kammer! |
||
|
VERA: |
Halt, meine Tochter! |
||
|
KRANKENSCHWESTER: |
Moment! Bitte draussen bleiben! |
||
|
VERA: |
Das ist 212. |
||
|
HEINZ: |
Nun wart doch mal. |
||
|
8:07 |
VERA: |
Die arme Marion. Mein armes Kind. Wir hätten sie nicht alleine lassen dürfen. |
|
|
Heinz! Du darfst doch hier nicht rauchen. |
|||
|
HEINZ: |
Ja! |
||
|
VERA: |
Immer diese blöden Zigaretten. |
||
|
8:53 |
Moment! Marion? |
||
|
MARION: |
Mama? |
||
|
VERA: |
Marion? |
||
|
MARION: |
Papa? Ihr?? |
||
|
HEINZ: |
Marion! |
||
|
VERA: |
Marion! |
||
|
MARION: |
Ja was guckt ihr mich denn an wie ein Gespenst? |
||
|
VERA: |
Wir dachten du wärst... |
||
|
MARION: |
Autsch! |
||
|
VERA: |
Oh, Entschuldingung. |
||
|
MARION: |
Mein Arm. |
||
|
HEINZ: |
Wie siehst du denn aus im Gesicht? Ganz grün und blau! |
||
|
VERA: |
Da hast du ja noch mal Glück gehabt. |
||
|
MARION: |
Und deswegen seid ihr extra aus Köln gekommen? Wegen dem bisschen? |
||
|
HEINZ: |
Wie geht's dir denn, Kind? Wie is'n das passiert?? |
||
|
MARION: |
Ach, eigentlich geht's mir ganz gut. Ich hab' halt nur das hier und 'ne leichte Gehirnerschütterung. Übermorgen bin ich übrigens schon wieder draussen. Und Rüdiger, der liegt eine Etage tiefer. |
||
|
HEINZ: |
Und? |
||
|
MARION: |
Alles o.k. |
||
|
HEINZ: |
Da habt ihr aber noch mal Glück gehabt. |
||
|
VERA: |
Ach Gott, die Blumen... Wo hab.... Heinz, hol doch mal die Blumen rein.... |
||
|
10:01 |
VERA: |
Weisst du was? Du kommst erst mal zu uns nach Köln. Was hälst du davon? Ausserdem sind ja sowieso bald Ferien. Dein Vater kriegt dann noch keinen Urlaub, aber wollen wir beide nicht ein paar Tage zusammen wegfahren? |
|
|
MARION: |
Au, ja. Das ist eine tolle Idee, Mama, und die Sache mit Köln vielleicht auch. |
||
|
HEINZ: |
Das ist 'ne gute Idee, das mein ich auch. Ich glaube, deine Mutter muss sich erst mal von dem "schweren Notfall" erholen. |
||
|
MARION: |
Ach was für ein Notfall? Das war doch ein ganz gewöhnlicher Motorradunfall. Was du immer redest. |
REVIEW
|
10:39 |
MARION: |
Und, wie gefällt es Ihnen? |
|
|
PROFESSOR: |
Sehr interessant! Und sogar spannend. |
||
|
MARION: |
Mmmm... sagen Sie das jetzt nur so oder gefällt es Ihnen wirklich? |
||
|
PROFESSOR: |
Es gefällt mir. Man kann die Geschichte leicht verstehen. Die Sprache-- die Sprache ist einfach und klar. |
||
|
MARION: |
Aber ist die Geschichte wirklich dramatisch genug? |
||
|
PROFESSOR: |
Oh ja. Wie Ihre Eltern auf die Nachricht vom Motorradunfall reagieren! Der Plot gefällt mir. |
||
|
11:12 |
PROFESSOR: |
Und wie die Rezeptionistin nach dem Namen fragt. |
|
|
REZEPTIONISTIN: |
Wie war der Name, bitte? [captioned] |
||
|
HEINZ: |
K-o-s-l-o-w-s-k-i. |
||
|
VERA: |
Koslowski. |
||
|
PRFOESSOR VO: |
Und wie der Krankenpfleger Ihren Eltern sagt, wo Ihr Zimmer ist. |
||
|
VERA: |
Zimmer 212. Meine Tochter.... |
||
|
ARZT: |
Um die Ecke links. |
||
|
VERA/HEINZ: |
Danke. |
||
|
MARION VO: |
Und wie mein Vater fragt, wie's mir geht. |
||
|
MARION: |
Wegen dem bisschen? |
||
|
HEINZ: |
Wie geht's dir denn, Kind? Wie ist denn das passiert? [end captions] |
||
|
PROFESSOR: |
Ach Marion, Sie hatten wirklich Glück. |
||
|
MARION: |
Mmmm... glück muss man haben. Ach, Moment mal... Sekunde... hier! Deshalb habe ich auch immer mein Kleeblatt dabei. |
||
|
11:55 |
PROFESSOR: |
Ach ja, das Kleeblatt. Die Deutschen haben aber viele Glücksbringer. Das Schwein zum Beispiel. Wenn man Glück hatte, sagt man "Ich habe Schwein gehabt." |
|
|
MARION: |
Entschuldigung... Aber jetzt zurück zur Geschichte, oder? |
||
|
PROFESSOR: |
Ach ja, Sie haben recht. Reden wir jetzt über das Krankenhaus. Hatten Sie Angst? |
||
|
MARION: |
Mm ja, ein bisschen schon. Aber die deutsche Medizin ist sehr weit fortgeschritten, und die Krankenhäuser sind wirklich ausgezeichnet. |
||
|
PROFESSOR: |
Deutsche Krankenhäuser sind so ähnlich wie amerikanische Krankenhäuser. Aber ins Krankenhaus gehen, das ist ein Horror für mich! |
||
|
MARION: |
Das ist es für viele Menschen, für mich übrigens auch. |
||
|
PROFESSOR: |
Aber jeder hat manchmal Angst oder Sorgen. Wann haben Sie denn Angst? Wann machen Sie sich Sorgen? |
|
12:51 |
TOBIAS: |
Ich habe Angst, wenn ich krank werde und ich ins Krankenhaus muss. |
|
|
DIRK: |
Und alles was irgendwie mit Krankenhaus zu tun hat, macht mich irgendwie ein bisschen nervös. |
||
|
GRACE: |
Ich habe Angst beim Zahnarzt vor em Bohrer. Ich hasse das Geräusch. |
||
|
ANJA: |
Ich habe Angst, wenn ich ein Gewitter höre und wenn ich Blitze sehe und Donner höre und ich habe auch Angst, wenn ich Schmerzen habe und eventuell krank sein könnte. |
||
|
IRIS: |
Ich mache mir Sorgen, wenn meine Eltern krank sind, oder wenn meine Grossmutter in das Krankenhaus muss. |
||
|
STEFAN: |
Wenn ich Ski fahren gehe, hab ich manchmal Angst, weil ich in zwei Unfällen beteiligt war. |
|
13:36 |
PROFESSOR: |
Wann hatten Sie mal Angst, Marion? |
|
|
MARION: |
Mmm... als ich klein war, da hörte ich manchmal komische Geräusche in der Nacht. Aber dann kam mein Vater und machte im Flur das Licht an. Ausserdem hatte ich ja mein Kleeblatt unterm Kopfkissen. Das half immer. |
||
|
PROFESSOR: |
Und das haben Sie auch dabei? |
||
|
MARION: |
Hm, stimmt. Ah, ich habe auch noch einen anderen Glücksbringer dabei: mein Schwein! Doppelt hält besser. |
||
|
PROFESSOR: |
Genug vom Kleeblatt, genug vom Schwein. Zurück zur Geschichte jetzt. |
||
|
MARION: |
Alles klar! Also, was hat Ihnen denn bisher am besten gefallen? |
||
|
PROFESSOR: |
Ja die Action in dieser Geschichte gefällt mir. |
||
|
14:20 |
MARION: |
Hm. Ah, und die Titel, die können wir doch für die ganze Geschichte benutzen. |
|
|
PROFESSOR: |
Gute Idee! Gute Idee. |
||
|
MARION: |
Und nun? |
||
|
PROFESSOR: |
Versuchen wir's! |
||
|
MARION: |
Von Anfang an? |
||
|
PROFESSOR: |
Von Anfang an? Nein, beginnen wir mit der vierten Episode! |
||
|
MARION: |
Okay. |
14:43 END
|
Home | Catalog | About Us | Search | Contact Us | Site Map © 1997-2009 Annenberg Media. All rights reserved. Legal Policy |