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FOKUS DEUTSCH

Episode 4


ANNENBERG ANNC.
MUSIC AND CREDITS
TITLE
with
Dr. Robert Di Donato
Miami University
Oxford, Ohio
and
SUSANNE DYRCHS
as "Marion"


PREVIEW

:33

ENGLISH VO:

 

In episode 4, Marion's family must move to Köln because of her father's new job. Marion will live with the Mertens and finish her preparationsfor her university entrance exam, the Abitur, while her family tries to settle into their new apartment. In this episode watch for examples of expressing assurance.

 

KARL:

 

Bei mir haben sie's gut.

 

HEINZ:

 

Ja, glaube ich auch, na Emma? Du kommst zu Karl.

 

ENGLISH VO:

 

Saying good-bye.

 

VERA:

 

Tschüss meine Kleine.

 

MARION:

 

Tschüss Mama.

 

ENGLISH VO:

 

And expressing exhaustion.

 

HEINZ:

 

Mann oh Mann, bin ich fertig.

1:14

ENGLISH VO:

 

In this episode you will also meet some guests from Germany,

 

ANJA:

 

... in Potsdam geboren. Potsdam liegt im Land Brandenburg in Deutschland, ganz in der Nähe von Berlin.

 

ENGLISH VO:

 

Austria,

 

DANIELA:

 

Mein Name ist Daniela Bisanz und ich komme aus Wien, das ist in Österreich.

 

ENGLISH VO:

 

and Switzerland,

 

STEFAN:

 

Mein Name ist Stefan Weibel, ich komme aus Bern, und das liegt in der Schweiz.

 

GRACE:

 

Ich heisse Grace Patricia Chimombe, und ich bin in Deutschland geboren.

 

ENGLISH VO:

 

who will help illustrate the language and give insights into Marion's story.

 

PA:

 

Marion sieht so traurig aus.

 

PROFESSOR:

 

Ja, ihre Familie zieht heute nach Köln um.

 

PA:

 

Und sie? Sie muss in Rheinhausen zurückbleiben. Sie will dort ihr Abitur machen.

 

PROFESSOR:

 

Ach ja, das Abi.

2:08

MARION:

 

Viel kann ich heute nicht machen. Meine Familie zieht heut nach Köln um. Mein Vater und mein Bruder Lars holen jetzt den Transporter. Heute zieht die ganze Familie nach Köln um. Nur ich bleibe zurück.

     

Köln ist eigentlich sehr schön. Die Römer haben Köln gegründet. Man findet immer noch viele Spuren der Römer. Und der Kölner Dom. Er ist weltberühmt. Wie lange man an dem Dom gebaut hat! Über 700Jahre. Und Köln ist auch bekannt für Funkund Fernsehen. Westdeutscher Rundfunk und Deutsche Welle senden von dort aus. Und auch das Kabelfernsehen. Der Deutschlandfunk sendet in 14 Sprachen. Vielleicht wäre es gar nicht so schlimm, in Köln zu wohnen.

     

Aber ich kann nicht mit nach Köln. Unmöglich! Das Abi ist mir wichtig. Und ich möchte danach doch auf die Uni. Sie wissen, was das Abi ist?

3:44

   

Alle Schüler feiern mit. Manchmal kidnappen wir einen Lehrer. Es macht Spass. Wir verbarrikaridieren die Schule, und den Schlüssel verstecken wir in einem Umschlag. Einige Schüler retten den Lehrer. Die Lehrer machen auch mit. Wir lachen und feiern. Aber...dann kommt die grosse Prüfung. Jeder hat Angst davor. Aber am letzten Tag feiern wir das Ende unserer Schulzeit. Wir haben einen Abi-Ball.

     

Jetzt verstehen Sie, wie wichtig mir das Abitur ist. Ich kann nicht mit meiner Familie nach Köln ziehen. Ich muss mein Abitur hier machen.

 

MINI DRAMA

5:19

MARION:

 

Hey, sie kommen, sie sind da! Juhu!

 

VERA:

 

Na endlich!

 

NACHBAR:

 

Wo bleibst du denn?

 

VERA:

 

Nun komm doch her!

     

Komm zurück, Ihr müsst ein Stück zurückfahren!

 

HEINZ:

 

Heinz Koslowski fertig zum Umziehen.

 

VERA:

 

...eingeparkt.

 

HEINZ:

 

Karl, du, ich muss nachher noch was mit dir besprechen, ja? Erinner mich dran.

 

VERA:

 

Pass auf, Lars!

 

MARION:

 

Mensch, Lars. Geh doch mal zur Seite.

 

LARS:

 

Ach Mann, hau ab und lass mich durch.

 

NACHBAR:

 

Geht's, Vera?

 

VERA:

 

Ja Helmut, es geht.

 

HEINZ:

 

Okay. Geht schon.

     

Hier unter aufpassen. Ja, ja.

 

VERA:

 

Kann mir mal jemand helfen, den Tisch tragen?

 

MARION:

 

Hey, hilf lieber, anstatt hier blöd rumzusitzen.

 

VERA:

 

Auf nach Köln. Auf nach Köln!

6:26

HEINZ:

 

Ja, Emma, na? Dann mach's mal gut. Karl?

 

KARL:

 

Heinz?

 

HEINZ:

 

Ich schenk dir die Tauben.

 

KARL:

 

Danke, Heinz. Bei mir haben sie's gut.

 

HEINZ:

 

Nicht war, Emma? Ja, glaub ich auch, na, Emma? Du kommst zu Karl.

 

HEINZ:

 

So, das wär's dann wohl. Ja na, das war's.

 

NACHBAR:

 

Schade Heinz. Wieder ein netter Nachbar weniger in der Nähe hier.

6:58

VERA:

 

Danke noch mal für's Helfen.

 

NACHBARIN:

 

Lass es gut sein. Wir sehen uns in Köln dann wieder. Ja tschüss ne, vielen Dank.

 

MARION:

 

Mach nicht so viel Unsinn, ja?

 

KARL:

 

Alles Gute.

 

HEINZ:

 

Ja, dir auch. Komm bald, nicht? Marion...

 

VERA:

 

Also, wenn alles fertig ist, müsst du uns in Köln besuchen, ja?

 

NACHBARIN:

 

Machen wir auch.

 

VERA:

 

Vergiss uns nicht, ja?

 

HEINZ:

 

Lars! Einsteigen.

7:25

VERA:

 

Tschüss, meine Kleine.

 

MARION:

 

Tschüss, Mama.

 

HEINZ:

 

Tschö!

 

MARION:

 

Und ruft an, wenn ihr da seid! Und am Wochenende komm ich euch dann besuchen.

 

NACHBAR:

 

Fahrt vorsichtig!

     

Tschö!

8:29

LARS:

 

Mann, wohnen wir hoch.

 

HEINZ:

 

Peter! Komm nehmen wir erst mal den Tisch. Nimm den Teppich hier noch mit. Komm, komm, komm. Es fehlt noch ein Sessel!?

 

VERA:

 

Kommt gerade.

 

HEINZ:

 

Geht's?

 

VERA:

 

Ja.

     

Heinz!

 

HEINZ:

 

Moment.

 

VERA:

 

Heinz!!

 

HEINZ:

 

Ja, Moment.

 

VERA:

 

Heinz, was mache ich denn jetzt mit all den Bildern?

 

HEINZ:

 

Na, häng sie auf. Da zum Beispiel.

 

VERA:

 

Da?!

 

LARS:

 

Ich geh' ins Bett. Erste Nacht in Köln.

 

VERA:

 

Lars?

 

LARS:

 

Oh ja.

 

VERA:

 

Hier. Gute Nacht.

 

HEINZ:

 

Gute Nacht.

9:31

HEINZ:

 

So, das wäre geschafft! Mann oh Mann, bin ich fertig.

 

VERA:

 

Was Marion jetzt wohl macht?

 

HEINZ:

 

Ach, die kommt schon klar. Sie ist doch schon ein Mädchen mit fast achtzehn Jahren.

 

VERA:

 

So, so. Deine erwachsene Tochter.

 

REVIEW

10:00

PROFESSOR VO:

 

Haben Sie Marions Geschichte verstanden? Herr Koslowski und Lars holen den Transporter. Und die Nachbarn helfen. So viele Möbel. Der Tisch, [captioned]

 

NACHBAR:

 

Geht's, Vera?

 

VERA:

 

Ja Helmut, es geht.

 

NACHBAR:

 

Okay.

 

PROFESSOR VO:

 

die Betten,

 

HEINZ:

 

Ja, ja.

 

PROFESSOR VO:

 

die Uhr,

 

VERA:

 

Auf nach Köln.

 

PROFESSOR VO:

 

der Sessel auch. [end captions]

 

HEINZ:

 

Geht's?

 

VERA:

 

Ja.

 

PROFESSOR VO:

 

Es ist viel, aber die Nachbarn helfen. Und das alles in die neue Wohnung bringen. Die Familie hat zwar Hilfe, aber jetzt sind sie bestimmt alle müde.

10:49

PROFESSOR VO:

 

Wir haben gehört was man sagt, wenn mansehr müde ist.

 

HEINZ:

 

Mann oh Mann, bin ich fertig. [captioned]

 

PROFESSOR VO:

 

Und wie man jemandem etwas versichert.

 

KARL:

 

Danke. Bei mir haben sie's gut.

 

HEINZ:

 

Ja, glaub ich auch, na, Emma? Du kommst zu Karl.

 

PROFESSOR VO:

 

Und wie man sich verabschiedet.

 

VERA:

 

Tschüss meine Kleine.

 

MARION:

 

Tschüss Mama.

 

PROFESSOR VO:

 

So wohnen die Koslowskis.

11:16

   

Aber wie wohnen andere Menschen? [end captions]

 

ANETT:

 

Mein Haus ist zeihmlich gross. Es ist ein Einfamilienhaus. Wir haben ein grosses Wohnzimmer, eine schöne Küche, uhm, ein Schlafzimmer für meine Eltern, uhm, ein Keller, und zwei Kinderzimmer.

 

STEFAN:

 

Meine Wohnung hat drei grosse Zimmer: zwei Schlafzimmer und ein Wohnzimmer.

 

ANJA:

 

Das Haus ist sehr gross. Wir haben vier Zimmer und eine sehr grosse Küche und einen sehr grossen Balkon.

 

CLAUDIA:

 

Ich habe eine Dreizimmerwohnung, 66 Quadratmeter. Meine Tochter hat ein eigenes Zimmer, Wohnzimmer, und ein Zimmer hab' ich. Küche und Bad, Balkon-- ja, das ist unsere Wohnung.

 

IRIS:

 

Diese Haus hat zwei Stockwerke. Im erstenStockwerk haben wir die Küche und das Wohnzimmer und das Esszimmer und ein kleines Gäste-WC. Und im zweiten Stock haben wir die Schlafzimmer, zwei Kinderschlafzimmer, ein Elternschlafzimmer und ein Bad.

 

GÜRKAN:

 

Ich wohne in Berlin Kreuzberg und wohne seit 1978 in dieser Wohnung. Es ist 78 Quadratmeter gross. Es hat insgesamt drei Zimmer: ein Bad mit WC, eine Küche, ein Salon, ja.

12:57

MARION:

 

Ich habe eine wunderbare Familie. Meine Eltern, sie sind so gut zu mir. Sie lieben mich, und ich liebe sie natürlich auch. Aber manchmal muss ich eben meine eigene Meinung sagen. Es ist nicht leicht, aber manchmal muss ich das tun, was für mich richtig ist. Ich muss mein Abi machen. Mir ist es wichtig, später auf die Uni zu gehen. Ich habe keine andere Wahl. Ich muss bleiben. Mama, Papa, mein Bruder Lars, sie müssen sich damit abfinden, wirklich, und ich... ich auch. Wir können telefonieren. Und ich kann sie in Köln besuchen. Wir bleiben eine Familie. Wir halten zusammen-- irgendwie.

 

14:16 END


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